Betriebszweiggemeinschaft – Alle Praxisbeispiele (PDF)

Kontakt

Res und Marianne Stettler
Bernstrasse 21
3308 Grafenried
www.spargelried.ch

Eckdaten

Entstehung: Immer wieder über Zusammenarbeit geredet, spontaner Entscheid, mit dem gemeinsamen Spargelanbau zu beginnen. 2007 dann der erste Anbau und anschliessend Gründung der BZG.
Gründung: 2007
Rechtsform: Anerkannte Betriebszweiggemeinschaft.
Laufzeit: nicht offiziell festgelegt, wird stillschweigend verlängert.
Gesellschafter: Marco Stettler, Rolf König, Res Stammbach
Gemeinsame Betriebszweige:
  • Grünspargeln ca. 2 ha, werden nächstes Jahr auf ca. 3.5 ha vergrössert. Felder sind auf den verschiedenen Betrieben verteilt.
Gemeinsame Investitionen Verarbeitungsraum, Rüst- und Schneidemaschine. Angeschafft mit dem Kapital der BZG, gebaut auf dem Betrieb der Familie Stettler.
Organisation:
  • Familie Stettler: Vermarktung
  • Familie König: Organisation Erntehelfer und Spritzerei.
  • Familie Stammbach: Rechnung, Kasse, Administration.

Während der Spargelsaison versuchen alle, möglichst auf Ferien oder Freizeit zu verzichten, ausserhalb der Saison schliesst man sich spontan per Telefon, SMS oder persönlich kurz, um Abwesenheiten oder Ablöungsmöglichkeiten abzuklären.

Gewinnteilung / Lohnauszahlung: Stunden werden aufgeschrieben, auch bei externen Maschinen (z. B. nicht in der BZG enthaltener Traktor) und dementsprechend ausgezahlt. Auch der Gewinn wird zu gleichen Teilen innerhalb der BZG verteilt.
Kommunikation: Anfangs Jahr eine grobe Planungssitzung, an der eine Bilanz gezogen wird (Was lief letztes Jahr gut / was lief schlecht?) Je nach Bilanz folgen über das Jahr verteilt noch 1-2 weitere gemeinsame Sitzungen. Vor der Ernte ebenfalls eine gemeinsame Sitzung mit allen Erntehelfern zur Orientierung, Planung und für einen reibungslosen Ablauf bei der Ernte.