Offene und geschlossene Wasserspeicher

Die Grösse der Speicherbecken und ihre Gestaltung hängen von verschiedenen Faktoren ab: Wasserbedarf, Wasserangebot, gesetzliche Grundlagen, Kosten, zusätzlich erwünschte Wirkungen wie zum Beispiel das Niveau der Biodiversität. Bei der Planung sind also ökonomische, ökologische und soziale Faktoren sowie die lokalen behördlichen Vorgaben zu beachten.

Um der Verdunstung und der Vermehrung von Mücken vorzubeugen oder aus Platzgründen, kann das Wasser in geschlossenen Gefässen gespeichert werden. Tanks und Zisternen können im Boden installiert werden.

Bild: AGRIDEA

Merkblätter

Prométerre; Montanum Sàrl; SVEA (Société Vaudoise d’économie alpestre), 2024. Merkblatt für Massnahmen zur Wasserversorgung auf den Alpen. Informationen zu Speicherungsmassnahmen wie unterirdische Zisterne, mobile Speicher, Teich zum Auffangen von Regenwasser, Wasserspeicherbecken, Sammeln von Dachwasser, Quellwasserfassung, Wasserleitungen, Wasserpumpen, Projektplanung und Finanzierung

lawa, Kanton Luzern, 2024. Merkblatt lokale Wasserspeicherung für Bewässerung.

Das vorliegende Merkblatt zeigt auf, wann eine lokale Wasserspeicherung auf dem eigenen Betrieb sinnvoll sein kann, welche Möglichkeiten für eine lokale Wasserspeicherung bestehen und welche Voraussetzungen dazu erfüllt sein müssen.

Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung. Wasserspeicher für die Bewässerung.

Dieses Faktenblatt gibt eine Übersicht über die lokale Speicherung von Wasser zur Bewässerung. Es hilft bei der Ermittlung des Wasserbedarfs, zeigt Wasserbezugsmöglichkeiten und informiert über den Bau von kleineren und grösseren Speichern. Das Faktenblatt zeigt auf, was bei der Planung des
Speichers beachtet werden muss und wie die Kosten und der Nutzen eines Speichers abgeschätzt werden können.

Agrinatur, 2026. Wassergräben, Tümpel, Teiche

Alle offenen Wasserflächen und mehrheitlich unter Wasser stehenden Flächen, die zur Betriebsfläche gehören, können als Biodiversitätsförderfläche angerechnet werden. Diese kleinen Wasserflächen beherbergen eine spezialisierte Flora und werden von einer grossen Anzahl Tiere als Lebensraum, für die Fortpflanzung oder als Tränke genutzt. Wasserflächen dienen auch der Vernetzungsfunktion zwischen grösseren Gewässern und anderen naturnahen Lebensräumen.

Projekte

Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung BL, lawa LU, 2024 – 2031. «Slow Water» für unsere Kulturlandschaft.

Klimapraxis gUG, 07.2025 – 12.2028. Netzwerk Praxiswissen Wasserspeicher.

von Hettlingen A., 2024. Wasserretention im Berggebiet. Interview zum Projekt „Rehydra“ der Familie Riedi in Morissen GR, 9. April 2024. Die Familie will ihre Flächen widerstandsfähiger gegen die immer länger werdenden Phasen der Sommertrockenheit machen. Sie plant hierfür in ihrem Maiensässgebiet eine Wasserretentionsanlage.

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