{"id":18,"date":"2023-02-10T12:00:46","date_gmt":"2023-02-10T11:00:46","guid":{"rendered":"https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/?page_id=18"},"modified":"2025-07-09T16:00:49","modified_gmt":"2025-07-09T14:00:49","slug":"ausgewaehlte-ackerkulturen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/ausgewaehlte-ackerkulturen\/","title":{"rendered":"Ausgew\u00e4hlte Ackerkulturen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/legume-allgemein-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-80\" style=\"width:722px;height:481px\" srcset=\"https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/legume-allgemein-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/legume-allgemein-300x200.jpg 300w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/legume-allgemein-768x512.jpg 768w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/legume-allgemein-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/legume-allgemein-1200x801.jpg 1200w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/legume-allgemein.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Definition von Proteinpflanzen ist unklar, denn alle Pflanzen enthalten Protein und je nach Verarbeitung, z. B. nach der \u00d6lextraktion kann der Gehalt steigen. Bei der Auswahl der Kulturen st\u00fctzten wir uns auf unsere Recherchen, auf Interviews mit Personen aus der Branche, die Bedeutung in der Schweiz und das Interesse der Landwirte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"387\" src=\"https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2023\/03\/image-10-1024x387.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-688\" srcset=\"https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2023\/03\/image-10-1024x387.png 1024w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2023\/03\/image-10-300x113.png 300w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2023\/03\/image-10-768x290.png 768w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2023\/03\/image-10-1200x453.png 1200w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2023\/03\/image-10.png 1496w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Qualitative Darstellung von Pflanzen mit interessantem Proteingehalt mit entsprechender Fl\u00e4che in Hektar im 2021 f\u00fcr Futter- und Lebensmittelzwecke sowie Marktinteresse (Einsch\u00e4tzung). *Sorghum und Hanf Daten 2020<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die obige Grafik zeigt verschiedene einj\u00e4hrige Ackerkulturen, die als Eiweisspflanzen in Frage kommen. Sie zeigt die jeweiligen Anbaufl\u00e4che in der Schweiz (f\u00fcr Futter- und Lebensmittelzwecke) sowie die Marktnachfrage. Diese qualitative Einsch\u00e4tzung der interessantesten Kulturen f\u00fcr den Anbau und die Verarbeitung geht aus Recherchen und Interviews hervor. Kulturen mit geringem Marktinteresse wurden nicht ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr diese Kulturen werden die Produktion, die Importmengen sowie Preise der letzten f\u00fcnf Jahre analysiert. Dar\u00fcber hinaus wird ein \u00dcberblick \u00fcber die Bedeutung dieser Kultur in der Schweiz gegeben, ob es sich um eine neue Kultur in der Schweiz handelt und welche Produkte daraus hergestellt werden k\u00f6nnen. In dieser Publikation werden wir uns nicht mit agronomischen und technischen Themen der Produktion verschiedener Pflanzen befassen. <\/p>\n\n\n\n<p>Viele der nachfolgend pr\u00e4sentierten Kulturen werden zurzeit \u00fcberwiegend zu Futterzwecken angebaut. Die genaue Wirtschaftlichkeit f\u00fcr Speisezwecke ist daher momentan schwierig zu berechnen. Generell ist aber die Wirtschaftlichkeit von K\u00f6rnerleguminosen tiefer als beispielsweise Weizen oder Zuckerr\u00fcben.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir versuchen, f\u00fcr die von uns analysierten Produkte einen Richtwert anzugeben. Da es sich aber oft um Pionierbetriebe in der Schweiz handelt, wird der Preis oft zwischen den Parteien ausgehandelt und es gibt keine Richtpreise. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-getwid-toggle has-icon-left\">\n<div class=\"wp-block-getwid-toggle__row\"><div class=\"wp-block-getwid-toggle__header-wrapper\"><span class=\"wp-block-getwid-toggle__header\"><a href=\"#\"><span class=\"wp-block-getwid-toggle__header-title\">Hafer<\/span><span class=\"wp-block-getwid-toggle__icon is-active\"><i class=\"fas fa-plus\"><\/i><\/span><span class=\"wp-block-getwid-toggle__icon is-passive\"><i class=\"fas fa-minus\"><\/i><\/span><\/a><\/span><\/div><div class=\"wp-block-getwid-toggle__content-wrapper\"><div class=\"wp-block-getwid-toggle__content\">\n<p>Hafer geh\u00f6rt nicht zu den H\u00fclsenfr\u00fcchten, wird aber oft in Form von Haferdrink als Milchersatz verwendet, der im Vergleich zu Kuhmilch einen geringen Proteingehalt hat. Deshalb wird oft debattiert, ob Haferdrinks als Proteinlieferant eingestuft werden soll oder nicht. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, Hafer in der Analyse zu ber\u00fccksichtigen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Hafer-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-45\" style=\"width:509px;height:286px\" srcset=\"https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Hafer-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Hafer-300x169.jpg 300w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Hafer-768x432.jpg 768w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Hafer-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Hafer-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Hafer.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Auch wenn Milchersatzprodukte aus Hafer immer mehr Anklang bei den Konsumentinnen und Konsumenten finden und mittlerweile auch Schweizer Verarbeiter Haferdrink sowie Haferjogurt herstellen, sp\u00fcrt die Schweizer Landwirtschaft diese Nachfrage noch kaum. Wegen Herausforderungen in der Produktion und wenig ansprechenden Preisen von Speisehafer, ist die Inlandproduktion von Speisehafer sehr gering und der Grossteil des Hafers wird zu Futterzwecken angebaut.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den Import von Speisehafer besteht aber ein Zollkontingent und f\u00fcr Speise- sowie Futterhafer wird eine Getreidezulage ausbezahlt. Trotzdem liegt der Selbstversorgungsgrad von Speisehafer aktuell nur bei ca. 10%; die Inlandproduktion hat aber in den letzten Jahren zugenommen wie in der Tabelle unten zu sehen ist. Um die Produktion zu f\u00f6rdern unterst\u00fctzt die Fenaco die Produzent\/innen durch Vertragsanbau und einem Zuschlag zu Futterhafer, wenn diese gewisse Bedingungen erf\u00fcllen wie z.B. den Einsatz von empfohlenen Sorten, einen Wassergehalt von max 14.5% und 2% Fremdbesatz.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Zukunft l\u00e4sst sich auf eine positive Entwicklung in der Nachfrage nach Speisehafer schliessen. Es gibt bereits gr\u00f6ssere und kleinere Verarbeiter\/innen, die Schweizer Hafer f\u00fcr die Herstellung ihrer Haferdrinks verwenden und in Zukunft werden wohl noch mehr Verarbeiter einsteigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie aus der nachstehenden Tabelle hervorgeht, hat sich die Produktion von Speisehafer in den letzten 5 Jahren verdoppelt und erreichte 2021 \u00fcber 2000 Tonnen. Der Importpreis, ohne Trennung zwischen bio und konventionellem Hafer liegt bei 300 CHF\/t w\u00e4hrend der Richtpreise f\u00fcr Bio Speisehafer in der Schweiz bei 870 CHF\/t liegt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table agripedia-table-freezed-1st-col\"><table><thead><tr><th><strong>Jahr<\/strong><\/th><th><strong>Produktionsfl\u00e4che CH (ha<\/strong>)<\/th><th><strong>Produktion Total CH (t)<\/strong><\/th><th><strong>Ertrag (t\/ha)<\/strong><\/th><th><strong>Produktion Speisezweck  CH in t<\/strong><\/th><th><strong>Davon Bio Speise<\/strong> (t)<\/th><th><strong>Importmenge Speise (t)<\/strong><\/th><th><strong>Import Preis CHF\/t Speise<\/strong><\/th><th><strong>% CH vs Import (Speise)<\/strong><\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>2017<\/td><td>1899<\/td><td>10 210<\/td><td>5,38<\/td><td>1080<\/td><td>&#8211;<\/td><td>25 563<\/td><td>288<\/td><td>4.22<\/td><\/tr><tr><td>2018<\/td><td>1628<\/td><td>8256<\/td><td>5,07<\/td><td>1135<\/td><td>&#8211;<\/td><td>25 806<\/td><td>321<\/td><td>4.40<\/td><\/tr><tr><td>2019<\/td><td>1713<\/td><td>9646<\/td><td>5,63<\/td><td>2962<\/td><td>&#8211;<\/td><td>23 364<\/td><td>331<\/td><td>12.68<\/td><\/tr><tr><td>2020<\/td><td>1793<\/td><td>8905<\/td><td>4,97<\/td><td>2400<\/td><td>423<\/td><td>22 890<\/td><td>307<\/td><td>10.48<\/td><\/tr><tr><td>2021<\/td><td>1900<\/td><td>7308<\/td><td>3,84<\/td><td>2060<\/td><td>1664<\/td><td>22 921<\/td><td>297<\/td><td>8.99<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tabelle 1 Hafer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-getwid-toggle__row\"><div class=\"wp-block-getwid-toggle__header-wrapper\"><span class=\"wp-block-getwid-toggle__header\"><a href=\"#\"><span class=\"wp-block-getwid-toggle__header-title\">Soja<\/span><span class=\"wp-block-getwid-toggle__icon is-active\"><i class=\"fas fa-plus\"><\/i><\/span><span class=\"wp-block-getwid-toggle__icon is-passive\"><i class=\"fas fa-minus\"><\/i><\/span><\/a><\/span><\/div><div class=\"wp-block-getwid-toggle__content-wrapper\"><div class=\"wp-block-getwid-toggle__content\">\n<p>Soja (<em>Glycine max<\/em>) wird vor allem im asiatischen Raum seit langem als Eiweisslieferant verwendet und unterschiedliche Produkte wie Tofu, Tempeh oder Sojamilch werden daraus seit Jahrhunderten hergestellt. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Soya-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-47\" style=\"width:415px;height:276px\" srcset=\"https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Soya-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Soya-300x200.jpg 300w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Soya-768x512.jpg 768w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Soya-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Soya-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Soya.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Soja wird auch in der Schweiz seit Jahrzehnten angebaut und seit 1981 f\u00fchrt die eidgen\u00f6ssische Forschungsanstalt Agroscope auch Z\u00fcchtungsversuche mit Soja durch, dabei sind an die Schweizer Bedingungen angepasste Sorten entstanden.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Schweiz wird Soja bis anhin vor allem f\u00fcr Tierfutter angebaut, aber der Anbau f\u00fcr Speisesoja entwickelte sich in den letzten Jahren und 2020 wurden bereits 729 Tonnen Speisesoja produziert. Tofu und Sojamilch erfreuen sich auch in der Schweiz zunehmender Beliebtheit und mittlerweile gibt es zahlreiche Anbieter\/innen, welche Tofu aus Schweizer Soja herstellen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die kleineren \u00abTofureien\u00bb, die Tofu aus einheimischer oder importierter Soja herstellen sind meistens kleinere Produktionen, die das Endprodukt direkt oder \u00fcber kleinere Gesch\u00e4fte vermarkten. Aber auch unter den Marken der Grossverteiler gibt es Tofu aus einheimischer Soja.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn die Produktion in der Schweiz gut funktioniert und der Proteinanteil von Soja einer der h\u00f6chsten in der Pflanzenwelt ist, hat Soja einen schlechten Ruf im Zusammenhang mit Regenwaldabholzungen im Amazonas und wird von einigen Unternehmen sogar gemieden. Obwohl die Produktion in der Schweiz nichts mit der Entwaldung zu tun hat, bedarf es noch viel Kommunikation, um dies den Verbrauchenden verst\u00e4ndlich zu machen. Dar\u00fcber hinaus wird Soja von vielen Lebensmittelindustrien kritisch betrachtet, da es ein Allergen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Preis liegt ungef\u00e4hr bei 1000 CHF\/t f\u00fcr importierte Speisesoja (bio und konventionell) w\u00e4hrend der Richtpreis f\u00fcr Schweizer Bio-Speisesoja bei 2200 CHF\/t liegt. Schweizer Bio-Futtersoja wird hingegen mit 1420 CHF\/t gehandelt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table agripedia-table-freezed-1st-col\"><table><thead><tr><th><strong>Jahr<\/strong><\/th><th><strong>Produktionsfl\u00e4che CH (ha)<\/strong><\/th><th><strong>Produktion Total CH (t)<\/strong><\/th><th><strong>Ertrag (t\/ha)<\/strong><\/th><th><strong>Produktion Speise CH (t<\/strong>)<\/th><th><strong>Davon Bio Speise<\/strong> (t)<\/th><th><strong>Importmenge Speise (t<\/strong>)<\/th><th><strong>Import Preis CHF\/t Speise<\/strong><\/th><th><strong>% CH vs Import (Speise)<\/strong><\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>2017<\/td><td>1695<\/td><td>5642<\/td><td>3,33<\/td><td>0<\/td><td>&#8211;<\/td><td>3673<\/td><td>984<\/td><td>Nicht m\u00f6glich<\/td><\/tr><tr><td>2018<\/td><td>1801<\/td><td>3740<\/td><td>2,08<\/td><td>0<\/td><td>&#8211;<\/td><td>3311<\/td><td>1006<\/td><td>Nicht m\u00f6glich<\/td><\/tr><tr><td>2019<\/td><td>1721<\/td><td>5350<\/td><td>3,11<\/td><td>0<\/td><td>&#8211;<\/td><td>3107<\/td><td>1033<\/td><td>Nicht m\u00f6glich<\/td><\/tr><tr><td>2020<\/td><td>2032<\/td><td>5247<\/td><td>2,58<\/td><td>729<\/td><td>729<\/td><td>2841<\/td><td>1023<\/td><td>24<\/td><\/tr><tr><td>2021<\/td><td>2242<\/td><td>5372<\/td><td>2,40<\/td><td>Daten nicht vorhanden<\/td><td>Daten nicht vorhanden<\/td><td>3139<\/td><td>1100<\/td><td>Daten nicht vorhanden<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tabelle 2 Soja<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-getwid-toggle__row\"><div class=\"wp-block-getwid-toggle__header-wrapper\"><span class=\"wp-block-getwid-toggle__header\"><a href=\"#\"><span class=\"wp-block-getwid-toggle__header-title\">Kichererbsen<\/span><span class=\"wp-block-getwid-toggle__icon is-active\"><i class=\"fas fa-plus\"><\/i><\/span><span class=\"wp-block-getwid-toggle__icon is-passive\"><i class=\"fas fa-minus\"><\/i><\/span><\/a><\/span><\/div><div class=\"wp-block-getwid-toggle__content-wrapper\"><div class=\"wp-block-getwid-toggle__content\">\n<p>Kichererbsen (<em>Cicer arietinum<\/em>) stammen urspr\u00fcnglich aus dem Mittelmeerraum. In der Schweiz ist der Anbau von Kichererbsen noch in der Pionier-phase; das Interesse an dieser Kultur ist in den letzten Jahren aber markant gestiegen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"678\" src=\"https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Kichererbsen-1024x678.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-50\" style=\"width:432px;height:285px\" srcset=\"https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Kichererbsen-1024x678.jpg 1024w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Kichererbsen-300x199.jpg 300w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Kichererbsen-768x508.jpg 768w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Kichererbsen-1200x794.jpg 1200w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Kichererbsen.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Comment r\u00e9ussir la culture du pois chiche ? Les cl\u00e9s agronomiques \u00e0 conna\u00eetre !\" width=\"580\" height=\"326\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/1SbLMb9w2ro?list=PL7ZaE-gccj2Ws8tRG6go1aOjq6fYQxnXZ\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Agroscope f\u00fchrt seit 2017 Sorten- und Anbauversuche mit Kichererbsen durch. Laut dem Forschungsinstitut ist der Anbau in der Schweiz grunds\u00e4tzlich m\u00f6glich, aber die Auswahl der Sorten ist wichtig. Es gibt verschiedene Sorten aus der ganzen Welt, aber grunds\u00e4tzlich k\u00f6nnen Kichererbsen in 2 Typen geteilt werden: die Desi und die Kabuli, die sich nach Gr\u00f6sse, Bl\u00fctenfarbe und Morphologie unterscheiden. Der wichtigste Unterschied ist jedoch die Farbe der Samenschale. Die Desi haben eine dunklere Schalenfarbe und sind kleiner als die Kabuli mit ihrer beigen Schalenfarbe. F\u00fcr den Direktverkauf und f\u00fcr Hummus ist der Kabuli-Typ in der Schweiz am beliebtesten, weil das Endprodukt eine homogene Farbe hat und keine schwarzen St\u00fccke hinterl\u00e4sst, was einen starken ungewollten Farbkontrast erzeugen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Kichererbsen werden immer mehr nachgefragt, unter anderem weil Hummus einen regelrechten Boom erlebt hat. Das Interesse an der Kultur ist gross, weil mit Kichererbsen von leichter bis starker Verarbeitung eine breite Palette an Produkten hergestellt werden kann. Auch f\u00fcr den Direktverkauf sind sie interessant, da getrocknete Kichererbsen ohne besondere Verarbeitung verkauft werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Schweiz ist der Anbau noch relativ neu, deshalb gibt es keine verl\u00e4sslichen Daten f\u00fcr die Innlandroduktion, weder zur Anbaufl\u00e4che noch zum Verkaufspreis. Bei den Betrieben, die aktuell Kichererbsen anbauen, handelt es sich mehrheitlich um Versuche und die Ernte wird selber unverarbeitet oder verarbeitet vermarktet. F\u00fcr die Weiterverarbeitung \u00fcber gr\u00f6ssere Verarbeiter\/innen reicht die Produktion im Moment nicht aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Daten zum Import von Kichererbsen f\u00fcr Lebensmittel in der folgenden Tabelle zeigen, dass der durchschnittliche Import zwischen 1500 und 2000 Tonnen pro Jahr variiert, mit einem Durchschnittspreis zwischen 1250 und 1750 CHF \/ t in den letzten 5 Jahren (Durchschnittspreis bio und konventionell). F\u00fcr Schweizer Kichererbsen gibt es aktuell keinen Richtpreis, da die Produktion noch zu klein ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich ist zu beachten, dass die Importmenge nur unverarbeitete Kichererbsen einschliesst. Der aktuell sehr beliebte Hummus beispielsweise ist in diesen Statistiken nicht enthalten, wenn er als Fertigprodukt importiert wird.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table agripedia-table-freezed-1st-col\"><table><thead><tr><th>Jahr<\/th><th>Produktionsfl\u00e4che CH (ha)<\/th><th>Produktion Total CH (t)<\/th><th>Ertrag (t\/ha)<\/th><th>Produktion Speisezweck CH (t)<\/th><th>Davon Bio Speise (t)<\/th><th>Importmenge Speise (t)<\/th><th>Import Preis CHF\/t Speise<\/th><th>Import Preis CHF\/t Speise<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>2017<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>1278<\/td><td>1755.78<\/td><td>&#8211;<\/td><\/tr><tr><td>2018<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>3311<\/td><td>1006<\/td><td>&#8211;<\/td><\/tr><tr><td>2019<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>3107<\/td><td>1033<\/td><td>&#8211;<\/td><\/tr><tr><td>2020<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>2841<\/td><td>1023<\/td><td>&#8211;<\/td><\/tr><tr><td>2021<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>3139<\/td><td>1100<\/td><td>&#8211;<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tabelle 3 Kichererbsen<\/figcaption><\/figure>\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-getwid-toggle__row\"><div class=\"wp-block-getwid-toggle__header-wrapper\"><span class=\"wp-block-getwid-toggle__header\"><a href=\"#\"><span class=\"wp-block-getwid-toggle__header-title\">Linsen<\/span><span class=\"wp-block-getwid-toggle__icon is-active\"><i class=\"fas fa-plus\"><\/i><\/span><span class=\"wp-block-getwid-toggle__icon is-passive\"><i class=\"fas fa-minus\"><\/i><\/span><\/a><\/span><\/div><div class=\"wp-block-getwid-toggle__content-wrapper\"><div class=\"wp-block-getwid-toggle__content\">\n<p>Linsen wurden lange in Europa, vor allem in S\u00fcddeutschland, angebaut. In der Schweiz werden sie ausschliesslich f\u00fcr die menschliche Ern\u00e4hrung kultiviert. Bei den Linsen gibt es eine grosse Vielfalt an Farben und Typen, aber die bekanntesten sind die gr\u00fcnen, Beluga, braunen und orangefarbenen Sorten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Linsen-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-53\" style=\"width:491px;height:368px\" srcset=\"https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Linsen-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Linsen-300x225.jpg 300w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Linsen-768x576.jpg 768w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Linsen-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Linsen-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Linsen.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Produktion stieg von weniger als 100 Tonnen im Jahr 2017 auf 178 Tonnen im Jahr 2021, wobei die gesamte Produktion f\u00fcr die menschliche Ern\u00e4hrung ist. Auch der Import hat sichtlich zugenommen, wie die folgende Tabelle zeigt. Beim Importpreis ist allerdings kein Trend erkennbar. Die Schweiz ist vom Import abh\u00e4ngig, da der Selbstversorgungsgrad bei Linsen zwischen 5 und 7 % liegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ertrag in der Schweiz von Bio-Qualit\u00e4t liegt laut Biofarm bei ca. 0,8 \u2013 1,2 t\/ha, aber kann vom Ertragsausfall bis 2 t\/ha schwanken. Der Durchschnittspreis von Schweizer Bio Linsen liegt bei 4500 CHF\/t (gereinigt und auf 13% H<sub>2<\/sub>0 getrocknet) was einem Umsatz zwischen 3600\u2013 5400 CHF pro Hektar entspricht.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Linsen wird zurzeit kein Extensobeitrag ausbezahlt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table agripedia-table-freezed-1st-col\"><table><thead><tr><th>Jahr<\/th><th>Produktionsfl\u00e4che CH (ha)<\/th><th>Produktion Total CH (t)<\/th><th>Ertrag (t\/ha)<\/th><th>Produktion Speisezweck CH (t)<\/th><th><strong>Davon Bio Speise<\/strong> (t)<\/th><th>Importmenge Speise (t)<\/th><th>Import Preis CHF\/t Speise<\/th><th>% CH vs Import (Speise)<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>2017<\/td><td>81<\/td><td>94<\/td><td>1,16<\/td><td>94<\/td><td>&#8211;<\/td><td>2956<\/td><td>1862<\/td><td>3.18<\/td><\/tr><tr><td>2018<\/td><td>100<\/td><td>110<\/td><td>1,10<\/td><td>110<\/td><td>&#8211;<\/td><td>2795<\/td><td>1823<\/td><td>3.94<\/td><\/tr><tr><td>2019<\/td><td>130<\/td><td>136<\/td><td>1,05<\/td><td>136<\/td><td>&#8211;<\/td><td>2808<\/td><td>1704<\/td><td>4.84<\/td><\/tr><tr><td>2020<\/td><td>135<\/td><td>132<\/td><td>0,98<\/td><td>132<\/td><td>54<\/td><td>3927<\/td><td>1572<\/td><td>3.36<\/td><\/tr><tr><td>2021<\/td><td>183<\/td><td>178<\/td><td>0,97<\/td><td>178<\/td><td>65<\/td><td>&nbsp;3409<\/td><td>1752<\/td><td>5.22<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tabelle 4 Linsen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-getwid-toggle__row\"><div class=\"wp-block-getwid-toggle__header-wrapper\"><span class=\"wp-block-getwid-toggle__header\"><a href=\"#\"><span class=\"wp-block-getwid-toggle__header-title\">Eiweisserbsen<\/span><span class=\"wp-block-getwid-toggle__icon is-active\"><i class=\"fas fa-plus\"><\/i><\/span><span class=\"wp-block-getwid-toggle__icon is-passive\"><i class=\"fas fa-minus\"><\/i><\/span><\/a><\/span><\/div><div class=\"wp-block-getwid-toggle__content-wrapper\"><div class=\"wp-block-getwid-toggle__content\">\n<p>Eiweisserbsen (<em>Pisum sativum<\/em>) werden, wenn sie gesch\u00e4lt verkauft werden, im Handel auch Gelberbsen genannt. In der Schweiz werden sie haupts\u00e4chlich f\u00fcr Futtermittel verwendet. Obwohl die Erbse eine der \u00e4ltesten Kulturpflanzen ist und auch in der Schweiz ein wichtiger Proteinlieferant war, ging sie in Vergessenheit. Mit dem Aufschwung der veganen K\u00fcche wird sie wieder bekannter. Gerade Fleischersatzprodukte werden neben Soja h\u00e4ufig aus Gelberbsen hergestellt. Planted stellt beispielsweise Fleischersatzprodukte auf Erbsenbasis her. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"617\" src=\"https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Eiweisserbsen-1-1024x617.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-85\" style=\"width:474px;height:285px\" srcset=\"https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Eiweisserbsen-1-1024x617.jpg 1024w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Eiweisserbsen-1-300x181.jpg 300w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Eiweisserbsen-1-768x463.jpg 768w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Eiweisserbsen-1-1536x926.jpg 1536w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Eiweisserbsen-1-1200x723.jpg 1200w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Eiweisserbsen-1.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Eiweisserbsen sowie Lupinen und Ackerbohnen unterscheiden sich von anderen Produkten, weil sie den Endverbrauchenden wenig bekannt sind. In der Schweizer K\u00fcche finden sie nur selten Verwendung, so dass ihr Markt als unverarbeitetes Produkt praktisch inexistent ist.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Lebensmittelindustrie hingegen, sieht es ganz anders aus, und das Interesse ist gross. Der Anbau ist bereits an das Schweizer Klima angepasst und der Ertrag sowie der Proteingehalt sind sehr interessant. Das hat damit zu tun, dass diese Pflanzen schon seit Jahren zur Erzeugung von Tierfutter angebaut werden und daher die notwendigen Forschungen und Anpassungen bereits getroffen wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Produktionsfl\u00e4che von Eiweisserbsen hat in den letzten Jahren leicht abgenommen. Der Import von Speiseerbsen hat aber tendenziell zugenommen. Beim Import wird nicht getrennt zwischen bio und konventionellen Gelberbsen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Richtpreis von Bio Suisse f\u00fcr Futtergetreide liegt bei 930 CHF\/t mit 50 CHF Ausgleichsbeitrag, w\u00e4hrend der Preis f\u00fcr Importware (Speise) zwischen 1050 und 1450 CHF\/t liegt. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table agripedia-table-freezed-1st-col\"><table><thead><tr><th><strong>Jahr<\/strong><\/th><th>Produktionsfl\u00e4che CH (ha)<\/th><th>Produktion Total CH (t)<\/th><th>Ertrag (t\/ha)<\/th><th>Produktion Speisezweck CH (t)<\/th><th>Davon Bio Speise (t)<\/th><th>Importmenge Speise (t)<\/th><th>Import Preis CHF\/t Speise<\/th><th>% CH vs Import (Speise)<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>2017<\/td><td>4109<\/td><td>14 361<\/td><td>3,49<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&nbsp;1580<\/td><td>1087,88<\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>2018<\/td><td>3891<\/td><td>12 479<\/td><td>3,21<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>1273<\/td><td>1420,68<\/td><td>nicht m\u00f6glich<\/td><\/tr><tr><td>2019<\/td><td>3550<\/td><td>13 309<\/td><td>3,75<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>943<\/td><td>1404,10<\/td><td>nicht m\u00f6glich<\/td><\/tr><tr><td>2020<\/td><td>3573<\/td><td>10 642<\/td><td>2,98<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>1537<\/td><td>1250,50<\/td><td>nicht m\u00f6glich<\/td><\/tr><tr><td>2021<\/td><td>3442<\/td><td>8247<\/td><td>2,40<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>1484<\/td><td>1442,09<\/td><td>nicht m\u00f6glich<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tabelle 5 Eiweisserbsen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-getwid-toggle__row\"><div class=\"wp-block-getwid-toggle__header-wrapper\"><span class=\"wp-block-getwid-toggle__header\"><a href=\"#\"><span class=\"wp-block-getwid-toggle__header-title\">Ackerbohne<\/span><span class=\"wp-block-getwid-toggle__icon is-active\"><i class=\"fas fa-plus\"><\/i><\/span><span class=\"wp-block-getwid-toggle__icon is-passive\"><i class=\"fas fa-minus\"><\/i><\/span><\/a><\/span><\/div><div class=\"wp-block-getwid-toggle__content-wrapper\"><div class=\"wp-block-getwid-toggle__content\">\n<p id=\"_ftnref2\">Hierzulande war die Ackerbohne <em>Vicia faba<\/em> (auch Sau-, Pferde- oder Puffbohne genannt) einst die wichtigste H\u00fclsenfrucht und wurde vor allem von der \u00e4rmeren Schicht, die sich kein Fleisch leisten konnte, gegessen. Sie wurde frisch oder getrocknet in Eint\u00f6pfen oder als Mehl in Brot verarbeitet gegessen. Bis ins 20. Jahrhundert wurde sie durch andere Grundnahrungsmittel verdr\u00e4ngt und verschwand anschliessend fast vollst\u00e4ndig. Dank ihrer historischen Verankerung in der Schweiz wurde sie im Jahr 2022 ins kulinarische Erbe der Schweiz aufgenommen<a id=\"_ftnref1\" href=\"#_ftn1\">[1]<\/a>. Verschiedene Projekte (z. B. Pro Specie Rara<a id=\"_ftnref2\" href=\"#_ftn2\">[2]<\/a>) geben der Ackerbohne wieder einen Aufschwung. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Ackerbohne-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-61\" style=\"width:439px;height:329px\" srcset=\"https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Ackerbohne-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Ackerbohne-300x225.jpg 300w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Ackerbohne-768x576.jpg 768w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Ackerbohne-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Ackerbohne-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2022\/12\/Ackerbohne.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>In der Schweiz ist der Anbau der Ackerbohne heute weitestgehend f\u00fcr Futtermittel bestimmt. Da die Ackerbohne interessante Eigenschaften zur menschlichen Ern\u00e4hrung hat, wird sie vermehrt in der veganen und vegetarischen K\u00fcche verwendet. Grunds\u00e4tzlich k\u00f6nnten Ackerbohnen aber wie die Eiweisserbsen f\u00fcr Fleischersatzprodukte oder andere Produkte verwendet werden, wozu aber die Verarbeitungsschritte teilweise noch fehlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Produktion von Ackerbohnen zu Futterzwecken hat in den letzten Jahren abgenommen, die Importmenge ist eher bescheiden. Sie ist aber angepasst an das Schweizer Klima und k\u00f6nnte eine gute Alternative f\u00fcr andere H\u00fclsenfr\u00fcchte sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Richtpreise von Bio Suisse liegen bei 800 CHF\/t f\u00fcr Futterackerbohnen mit 30 CHF Ausgleichsbeitrag<a id=\"_ftnref3\" href=\"#_ftn3\">[3]<\/a>.&nbsp;Der Importpreis f\u00fcr Speiseackerbohnen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen und lag im Jahr 2021 bei 2900 CHF\/t.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Import wird nicht getrennt zwischen bio und konventionellen Ackerbohnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table agripedia-table-freezed-1st-col\"><table><thead><tr><th><strong>Jahr<\/strong><\/th><th><strong>Produktionsfl\u00e4che CH (ha<\/strong>)<\/th><th>Produktion Total CH (t)<\/th><th><strong>Ertrag (t\/ha)<\/strong><\/th><th><strong>Produktion Speisezweck in CH (t)<\/strong><\/th><th><strong>Davon Bio Speise<\/strong> (t)<\/th><th><strong>Importmenge Speise (t)<\/strong><\/th><th><strong>Import Preis CHF\/t Speise<\/strong><\/th><th><strong>% CH vs Import (Speise)<\/strong><\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>2017<\/td><td>1039<\/td><td>3024<\/td><td>2,91<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>55<\/td><td>1882<\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>2018<\/td><td>1003<\/td><td>2614<\/td><td>2,61<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>51<\/td><td>2043<\/td><td>nicht m\u00f6glich<\/td><\/tr><tr><td>2019<\/td><td>1002<\/td><td>3163<\/td><td>3,16<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>28<\/td><td>2228<\/td><td>nicht m\u00f6glich<\/td><\/tr><tr><td>2020<\/td><td>957<\/td><td>1930<\/td><td>2,02<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>69<\/td><td>2092<\/td><td>nicht m\u00f6glich<\/td><\/tr><tr><td>2021<\/td><td>716<\/td><td>1597<\/td><td>2,23<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&nbsp;47<\/td><td>2918<\/td><td>nicht m\u00f6glich<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tabelle 6 Ackerbohne<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\" id=\"_ftn1\">[1]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.patrimoineculinaire.ch\/Produkt\/Ackerbohne\/472\">https:\/\/www.patrimoineculinaire.ch\/Produkt\/Ackerbohne\/472<\/a><\/p>\n\n\n\n<p id=\"_ftn2\"><a href=\"https:\/\/www.prospecierara.ch\/de\/projekte\/projekte-detail\/projekt\/ackerbohnen-wiederentdecken-und-verarbeiten.html\"><\/a><a href=\"https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-admin\/post.php?post=18&amp;action=edit#_ftnref2\">[2]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.prospecierara.ch\/de\/projekte\/projekte-detail\/projekt\/ackerbohnen-wiederentdecken-und-verarbeiten.html\">https:\/\/www.prospecierara.ch\/de\/projekte\/projekte-detail\/projekt\/ackerbohnen-wiederentdecken-und-verarbeiten.html<\/a> <\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-getwid-toggle__row\"><div class=\"wp-block-getwid-toggle__header-wrapper\"><span class=\"wp-block-getwid-toggle__header\"><a href=\"#\"><span class=\"wp-block-getwid-toggle__header-title\">Lupinen<\/span><span class=\"wp-block-getwid-toggle__icon is-active\"><i class=\"fas fa-plus\"><\/i><\/span><span class=\"wp-block-getwid-toggle__icon is-passive\"><i class=\"fas fa-minus\"><\/i><\/span><\/a><\/span><\/div><div class=\"wp-block-getwid-toggle__content-wrapper\"><div class=\"wp-block-getwid-toggle__content\">\n<p>Der Anbau von Lupinen beschr\u00e4nkt sich in der Schweiz aktuell vor allem auf den Futterbau. Dazu kommen kleine Fl\u00e4chen, die auch f\u00fcr die menschliche Ern\u00e4hrung bestimmt sind, jedoch in den offiziellen Statistiken nicht erscheinen. Im Gegensatz zu anderen H\u00fclsenfr\u00fcchten w\u00fcrden sich Lupinen f\u00fcr den Anbau in der Schweiz aber gut eignen, da sie im Unterschied zu Soja als Beispiel auch Frost ertragen; aus diesem Grund werden sie oft auch \u00abDas Soja des Nordens\u00bb benannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Lupinen werden oft in weisse und blaue Lupinen unterteilt, beide eignen sich f\u00fcr die menschliche Ern\u00e4hrung. Die weissen Sorten haben geringere Alkaloidgehalte als die blauen, aber daf\u00fcr sind sie anf\u00e4lliger auf Anthraknose.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/-adam\/4692553515\/in\/photolist-89EyF6-2n4BKq7-2nciAxz-2nqDiGq-a5rU6B-GHRdZa-kG5DEx-2mgxQM7-2jwNsoj-2mZMy2q-3MkNUQ-2hNqph3-2mgwuyR-2nEftsb-58aV4S-2mfbEUk-29fbkj-ZLYwTJ-586HvX-2mkbA1p-4gHfL4-TVjFkf-58aUNo-2jF2ZSG-H2uWZ2-8nwMy2-toyDnT-5Hrh2k-2mcWGGx-hkopZ-6ZYfMJ-2hnCKXH-DiUwH-2nxt4Hk-naSRaU-aikMmU-o7LUt7-2mcNq8r-21CKWS9-89BBMU-ohxc8C-58uHCA-2m54c8y-2nZ3XHv-JBmCR5-U6TTwd-2m35mm4-gKD2Eq-2g1V2up-ebxzKL\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/live.staticflickr.com\/1281\/4692553515_4c59f5a8d9.jpg\" alt=\"Lupin Seeds\" width=\"500\" height=\"404\" \/><\/a>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Lupinen enthalten bittere Alkaloide; durch Z\u00fcchtungen im 20. Jahrhundert wurde aber Sorten hervorgebracht, die fast frei sind von Alkaloiden. Diese Sorten werden \u00abS\u00fcsslupinen\u00bb genannt und sowohl f\u00fcr die menschliche Ern\u00e4hrung wie auch als Tierfutter verwendet (Schrot). Trotzdem bleiben Alkaloide ein echtes Problem bei der Herstellung von Lebensmitteln f\u00fcr den menschlichen Verzehr, und es gibt derzeit keine gesetzlich festgelegten Grenzwerte. <\/p>\n\n\n\n<p>In Lupinen sind alle essentiellen Aminos\u00e4uren enthalten und werden deshalb gerade in der veganen Ern\u00e4hrung zunehmend beliebt. Sie k\u00f6nnen zu einem w\u00fcrzigen Brotaufstrich, als Ei-Ersatz in Backwaren (Mehl), als \u00abBolognese\u00bb-Ersatz (Schrot), als Fleischersatz (Prozessiert, extrudiert), als fermentierte W\u00fcrzsauce sowie ger\u00f6stet und gemahlen sogar als koffeinfreier Kaffee-Ersatz verarbeitet werden. Zurzeit entstehen v.a. in Deutschland und \u00d6sterreich laufend neue Lupinen-Produkte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Richtpreise Bio Suisse liegen bei 1310 CHF\/t f\u00fcr Futterlupinen mit 320 CHF F\u00f6rderbeitrag, w\u00e4hrend Importpreise nicht eruierbar sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Import wird nicht getrennt zwischen bio und konventionell.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table agripedia-table-freezed-1st-col\"><table><thead><tr><th><strong>Jahr<\/strong><\/th><th><strong>Produktionsfl\u00e4che CH (ha<\/strong>)<\/th><th><strong>Produktion Total CH (t<\/strong>)<\/th><th><strong>Ertrag (t\/ha)<\/strong><\/th><th><strong>Produktion Speisezweck CH (t)<\/strong><\/th><th><strong>Davon Bio Speise<\/strong> (t)<\/th><th><strong>Importmenge Speise (t)<\/strong><\/th><th><strong>Import Preis CHF\/t Speise<\/strong><\/th><th><strong>% CH vs Import (Speise)<\/strong><\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>2017<\/td><td>115<\/td><td>358<\/td><td>3,11<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>Keine Angaben<\/td><td>Keine Angaben<\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>2018<\/td><td>163<\/td><td>469<\/td><td>2,87<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>Keine Angaben<\/td><td>Keine Angaben<\/td><td>nicht m\u00f6glich<\/td><\/tr><tr><td>2019<\/td><td>162<\/td><td>550<\/td><td>3,39<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>Keine Angaben<\/td><td>Keine Angaben<\/td><td>nicht m\u00f6glich<\/td><\/tr><tr><td>2020<\/td><td>210<\/td><td>500<\/td><td>2,38<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>Keine Angaben<\/td><td>Keine Angaben<\/td><td>nicht m\u00f6glich<\/td><\/tr><tr><td>2021<\/td><td>304<\/td><td>619<\/td><td>2,04<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>Keine Angaben<\/td><td>Keine Angaben<\/td><td>nicht m\u00f6glich<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tabelle 7 Lupine<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n<\/div><\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Definition von Proteinpflanzen ist unklar, denn alle Pflanzen enthalten Protein und je nach Verarbeitung, z. B. nach der \u00d6lextraktion kann der Gehalt steigen. Bei der Auswahl der Kulturen st\u00fctzten wir uns auf unsere Recherchen, auf Interviews mit Personen aus der Branche, die Bedeutung in der Schweiz und das Interesse der Landwirte. Die obige Grafik [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":26,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_sb_is_suggestion_mode":false,"_sb_show_suggestion_boards":false,"_sb_show_comment_boards":false,"_sb_suggestion_history":"","_sb_update_block_changes":"","_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"class_list":["post-18","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/18","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-json\/wp\/v2\/users\/26"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18"}],"version-history":[{"count":58,"href":"https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/18\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1122,"href":"https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/18\/revisions\/1122"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/agripedia.ch\/pflanzliche-proteine\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}